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Wie sieht die Zukunft der Kirche aus?

Am 17. Oktober diskutierten die Jugendlichen der Evangelischen Seminare der Klöster Blaubeuren und Maulbronn mit Kirchenvertretern über ihre 17 Thesen zur Zukunft der Kirche.

Am 17. Oktober diskutierten die Jugendlichen der Evangelischen Seminare der Klöster Blaubeuren und Maulbronn mit Kirchenvertretern über ihre 17 Thesen zur Zukunft der Kirche. 


Zwei Stunden lang stellten sich Landesbischof Frank Otfried July, Stefan Werner, Direktor des Evangelischen Oberkirchenrats, die Oberkirchenräte Ulrich Heckel, Werner Baur und Wolfgang Traub sowie die Prälatin Gabriele Arnold, Kirchenrätin Ursula Pelkner, die Präsidentin der Landessynode Inge Schneider und Professor Dr. Volker Henning Decroll, Ephorus des Evangelischen Stifts in Tübingen den Thesen, Fragen und Anregungen der Jugendlichen. Thematisiert wurde beispielsweise, wie man das Privatleben des Pfarrers besser schützen kann und ob die Aufhebung der Residenzpflicht vielleicht ein erster Schritt wäre.


Bei der Diskussionsrunde „Kirche in der Verantwortung“ thematisierten die Seminaristen unter anderem das Thema Gewalt gegen Schutzbefohlene in der Kirche. Direktor Werner und Oberkirchenrat Baur machten klar: „Missbrauchsvorfälle zu verhindern ist unser höchstes Ziel.“ Aber genauso wichtig sei es, entsprechende Ansprechpartner zu installieren, an die sich Opfer wenden könnten.


Landesbischof July schloss die Veranstaltung mit dem Gedanken, Jugendliche seien nicht – wie es oft heißt – die Zukunft. Sie seien die Gegenwart.

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